Ich bin 57 — und habe wieder gelernt, mich im Spiegel zu erkennen
Für Frauen. Nicht für Mädchen.

Ich bin 57 und eine pensionierte Dermatologin hat mir ein Gerät gegeben — seither übersieht mich niemand mehr.

Sonntag, 21. Juli 2026 · 11:17 Uhr · 12.487 Leser
Elisabeth, 57
Elisabeth, 57.

Letzte Woche brachte mich der Check-In am Flughafen zum Weinen.

Die Dame am Schalter hat meinen Ausweis eingescannt, mich kurz angesehen, dann noch einmal den Ausweis, dann noch einmal mich.

„Verzeihen Sie“, sagte sie. „Bin ich richtig? Sie sind 57?“

Ich habe genickt.

„Sie sehen so lebendig aus. Wirklich fantastisch für Ihr Alter — entschuldigen Sie, ich sollte das eigentlich nicht sagen.“

Ich habe die Bordkarten genommen und bin mit Klaus zum Gate gegangen.

Am Gate habe ich mich hingesetzt und angefangen zu weinen.

Nicht traurig. Erleichtert.

Denn dieselbe Dame hätte mich vor einem Jahr wahrscheinlich angesehen und gedacht: die sieht müde aus. Wie so viele Frauen in ihrem Alter.

Was ich seit vier Monaten jeden Abend fünf Minuten lang tue, ist keine Creme oder Serum.

Es war kein Facelift.

Und es war ganz sicher kein Botox.

Es kostet einen Bruchteil dessen, was ich früher für all diese teuren Sachen zusammen ausgegeben habe.

Und es hat, als einziges in zwanzig Jahren, gehalten, was es versprochen hat.

Ich schreibe das hier nicht, um anzugeben. Das ist wirklich nicht meine Art.

Ich schreibe es, weil es sich lohnt, wenn nur eine einzige Frau, die das liest, sich das erspart, was ich mir nicht mehr ersparen konnte — die stillen Jahre, in denen man langsam verschwindet, ohne dass es jemand ausspricht.

Machen Sie sich einen Tee. Es dauert einen Moment. Aber das, was ich Ihnen jetzt aufschreibe, hätte ich mir gewünscht, bevor ich mich selbst verloren habe.

Vor einem Jahr sah ich in den Spiegel und war nicht mehr da

Im letzten Januar bin ich 57 geworden.

Und ich stand jeden Morgen im Bad und die Frau im Spiegel wurde langsam eine andere.

Ich muss Ihnen das nicht im Detail beschreiben — Sie kennen Ihr eigenes Spiegelbild. Sie tun das jeden Morgen selbst.

Aber ich sage Ihnen, was viel schlimmer war:

Es war nicht, wie ich aussah.

Es war, wie ich behandelt wurde.

Der Kellner, der zweimal an mir vorbeiging. Der Handwerker, der mit Klaus geredet hat statt mit mir, obwohl ich das Gespräch geführt hatte. Die Nichte auf der Konfirmation, die sich zu meinen jüngeren Cousinen setzte statt zu mir.

Alle diese Momente ergaben plötzlich einen Sinn.

Ich war nicht unhöflich behandelt worden. Ich war einfach nicht mehr da.

Ich hatte in zwanzig Jahren wirklich alles ausprobiert

Regal mit halbleeren Anti-Aging-Produkten

Sie können sich vielleicht vorstellen, wie viele Sachen in dem Regal in meinem Badezimmer standen, in dem Anti-Aging-Produkte gestanden haben.

Cremes und Seren, quer durch die Preisklassen — von der Drogerie bis zur Parfümerie. Ich weiß nicht mehr, wie viel Geld ich dafür ausgegeben habe. Ich weiß nur, dass es sich am Ende wie eine unsichtbare Steuer angefühlt hat, die ich Monat für Monat zahlen musste und die nichts zurückgab.

Retinol habe ich zweimal versucht. Es soll ja der Goldstandard sein nach den Wechseljahren, hat mir eine Bekannte gesagt. Bei meiner empfindlichen Haut hat es beide Male zu Rötungen geführt. Ich musste absetzen.

Kollagen-Pulver zum Trinken habe ich zwei Jahre lang gekauft. Am Ende ehrlich: außer der Kalorien-Rechnung habe ich nichts bemerkt.

Ich habe mir vor drei Jahren ein Gerät bei Amazon bestellt. Um die 90 Euro, viele gute Bewertungen. Ich habe es sechs Wochen benutzt. Dann lag es in der Schublade, wie die halbleeren Tiegel darüber.

Ich habe mich lange gefragt, ob ich mir Botox spritzen lassen soll. Es hätte etwa 780 Euro pro Sitzung gekostet, alle paar Monate. Aber jedes Mal, wenn ich Freundinnen gesehen habe, die es sich gemacht haben, ist mir etwas aufgefallen: sie sahen anders aus. Nicht falsch. Aber anders. Ihr Ausdruck war leiser geworden. Als hätten sie ein bisschen Persönlichkeit gegen ein bisschen Glätte getauscht.

Ich habe nicht so aussehen wollen. Ich habe nicht diese leicht mimiklose Beauty-Doktoren-Ästhetik gewollt, an der man sofort erkennt, dass jemand nachgeholfen hat.

Und einen richtigen Facelift? Darüber habe ich kurz nachgedacht. Sehr kurz. Weil ich innerlich sofort wusste: ich bin nicht die Frau, die sich für ihr Aussehen unters Messer legt. Für die Frauen, die diesen Weg wählen, ist er richtig. Aber es war nichts für mich.

Ich war komplett festgefahren. Alles, was mir der Markt angeboten hatte, war entweder wirkungslos oder in eine Richtung, in die ich nicht gehen wollte.

Das Klassentreffen, das alles verändert hat

Klassentreffen-Szene

Im März war das dreißigjährige Jubiläum meines Abschlussjahrgangs.

32 Menschen, die meisten davon hatte ich seit 20 Jahren nicht mehr gesehen.

Ich war eigentlich nicht in der Stimmung, hinzugehen. Klaus hat mich überredet, aus dem Haus zu kommen.

Und dann kam Doris.

Wir hatten uns in den ersten Jahren nach dem Abschluss noch zu zweit getroffen. Dann wurde es weniger, dann Weihnachtskarten, dann gar nichts mehr. Doris ist ein Jahr älter als ich, jetzt also 58.

Als sie den Raum betrat, sind mehrere Köpfe aufmerksam geworden — auch von Leuten, die sie kaum kannten. Nicht auf eine spektakuläre Weise. Sondern auf die Art, wie man aufsieht, wenn jemand einen Raum betritt, der Präsenz hat.

Ich habe sie zuerst nicht als Doris erkannt. Als sie näher kam, habe ich zweimal hinsehen müssen.

Nicht weil sie jung aussah. Nicht weil sie „gemacht“ aussah. Sie sah aus wie sie selbst. Aber wie eine sehr wache Version davon. Als ob jemand hinter ihrer Haut eine kleine Lampe angeschaltet hätte, die dort schon lange nicht mehr war.

Über den Abend hinweg habe ich sie beobachtet. Wie Menschen mit ihr redeten. Wie ihre alte Sitznachbarin von damals lange die Hand nicht mehr wegnahm.

Erst gegen neun Uhr habe ich sie an der Bar abgepasst.

„Doris, verzeih die direkte Frage. Was ist bei dir passiert? Du siehst so lebendig aus.“

Sie hat gelacht. „Ich habe damit gerechnet, dass jemand fragt. Komm, ich stelle dich jemandem vor. Sie ist auch heute Abend hier.“

Sie hat mich an einen Tisch am Fenster geführt, an dem eine ältere Frau saß — eine, die ich nicht kannte. Etwa Anfang siebzig, warme Augen, einen halbleeren Wein vor sich.

Dr. Susanne Reinhardt, pensionierte Dermatologin
Susanne Reinhardt, pensionierte Dermatologin.

„Susanne, das ist Elisabeth, eine alte Schulfreundin. Elisabeth — das ist Susanne Reinhardt. Sie ist es, die mir das Ding gegeben hat. Sie war früher Dermatologin in München. Seit drei Jahren im Ruhestand — und seither, sagen wir mal, weniger vorsichtig mit ihrer Meinung.“

Susanne hat gelacht. „Das stimmt. Setzen Sie sich, Elisabeth.“

Und dann hat Susanne mir in einer halben Stunde erklärt, was mir zwanzig Jahre lang niemand erklärt hat.

Was Susanne mir an dem Abend erklärt hat

Ich schreibe Ihnen das Gespräch so auf, wie ich es in Erinnerung habe. Es hat mir zwanzig Jahre Anti-Aging-Frust in einer einzigen Sitzung erklärt.

„Elisabeth, darf ich Ihnen eine Frage stellen?“, hat sie angefangen. „Sie haben in den letzten Jahren viele Cremes gekauft, oder?“

Ich habe genickt.

„Hat irgendetwas davon geholfen?“

„Nein.“

„Genau. Und jetzt sage ich Ihnen, warum. Nicht weil Sie die falschen Cremes gekauft haben. Nicht weil Sie zu wenig diszipliniert waren. Sondern weil das, was Ihre Cremes versucht haben, physikalisch nicht möglich ist.“

Sie hat einen Zettel aus ihrer Handtasche geholt und mir eine kleine Skizze gezeichnet.

Mechanismus-Skizze: Fibroblasten, 500-Dalton-Grenze, Rotlicht und Impulse

„Tief unter Ihrer Hautoberfläche, drei bis vier Millimeter, sitzen kleine Zellen. Sie heißen Fibroblasten. Das sind die einzigen Zellen in Ihrem Körper, die Ihr Kollagen produzieren. Selbst. Von innen. Das ist es, was Ihre Kontur trägt, Ihre Elastizität hält, Ihre Haut so aussehen lässt, wie Sie sich fühlen.“

„Diese Fibroblasten brauchen zwei Dinge, damit sie arbeiten: Energie und ein Signal. Stellen Sie sich das vor wie eine Sonnenblume — die auch Sonne und Wasser braucht. Nur eins von beiden reicht nicht.“

„Ab den Wechseljahren — wenn Ihr Östrogen absinkt — bekommen Ihre Fibroblasten weder das eine noch das andere. Also legen sie sich schlafen. Nicht kaputt. Nicht tot. Nur schlafend. Und ab dem Moment produziert Ihr Körper kein neues Kollagen mehr. Ihr Gesicht fängt an, seine Kontur zu verlieren.“

Ich habe still zugehört. Das war noch keine Neuigkeit — dass die Wechseljahre die Haut verändern, wusste ich.

Susanne hat mit dem Stift auf ihre Skizze getippt.

„Und jetzt kommt der Teil, den Ihnen keine Kosmetikwerbung sagt. Alles, was Sie oben in Ihre Haut einreiben — jede Creme, jedes Serum, jede Ampulle — kommt bei den Fibroblasten nie an.“

„Warum? Weil Ihre Hautbarriere physikalisch keine Moleküle über einer bestimmten Größe hindurchlässt. Diese Grenze heißt die 500-Dalton-Regel. Natürliches Kollagen wiegt rund 300.000 Dalton. Sechshundertmal so viel wie die Grenze. Ein Kollagen-Molekül in einer 150-Euro-Creme wird Ihre Fibroblasten nie erreichen. Nicht in einer Woche, nicht in einem Jahr, nicht in zehn Jahren. Physikalisch unmöglich.

„Aber selbst wenn eine Creme jemals bis zu den Fibroblasten kommen würde — sie würde nur eine Hälfte des Problems lösen. Sie würde Feuchtigkeit bringen. Sie würde keine Energie bringen. Und die Fibroblasten brauchen beides.“

Ich habe den Wein zur Seite gestellt.

„Das ist der Grund, warum keine Ihrer Cremes je etwas verändert hat, Elisabeth. Und warum keine der Cremes einer anderen Frau je etwas verändert wird.“

„Es liegt nicht an Ihnen. Es lag nie an Ihnen.“

Ich weiß noch, dass ich in dem Moment kurz still war und dann leise gefragt habe: „Und was ist die andere Möglichkeit?“

Susanne hat gelächelt.

„Sie erreichen die Fibroblasten nicht mit einem Molekül. Aber Sie erreichen sie mit Energie.“

„Rotes Licht in einer ganz bestimmten Wellenlänge — 630 Nanometer — geht durch die Hautbarriere einfach hindurch. Es wird von den Fibroblasten aufgenommen und gibt ihnen zurück, was ihnen fehlt: die Energie.“

„Und sehr sanfte Impulse — zwischen 1 und 8 Hertz — machen dasselbe: sie gehen durch die Hautbarriere und wecken das Signal, das den Fibroblasten sagt: los, wieder aufmachen.“

„Energie plus Signal. Beides genau dort, wo es gebraucht wird. Beides auf einem Weg, der einer Creme physikalisch nie offenstehen wird. Und die Fibroblasten wachen auf und fangen wieder an, Ihr eigenes Kollagen zu produzieren. Nicht Kollagen aus einer Tube. Ihr eigenes.

Ich habe eine Weile nichts gesagt.

„Das ist wissenschaftlich belegt?“, habe ich schließlich gefragt.

Sie hat genickt. „Der dänische Arzt Niels Ryberg Finsen hat 1903 den Nobelpreis für Medizin bekommen — für die Behandlung von Hautkrankheiten mit konzentriertem Licht. Und was 630-Nanometer-Rotlicht mit den Fibroblasten macht, wurde 2014 in einer Fachzeitschrift schwarz auf weiß dokumentiert.“

Wissenschaftliche Publikation zu 630-nm-Rotlicht und Fibroblasten

Sie hat auf ihren Wein geschaut und dann wieder zu mir.

„Ich habe vor zwei Jahren mit einer deutschen Firma zusammengearbeitet, um dieselbe klinische Technologie in ein Gerät für zuhause zu packen. Ich habe drei davon zuhause, seit ich in Rente bin — für Freundinnen, für Familie. Wenn Sie mögen, gebe ich Ihnen eines mit. Nur unter einer Bedingung.“

Ich habe abwartend nach ihr geschaut.

„Sie werden die erste Woche nichts sehen. Genau nichts. Und Sie werden in Woche zwei denken, ich habe Sie belogen. Versprechen Sie mir, dass Sie dann nicht aufhören.

Ich habe versprochen.

Sie hat mir eine kleine Schachtel aus der Umhängetasche gegeben, unterschrieben mit einer kleinen Widmung.

Ich bin an dem Abend nach Hause gefahren und habe zu Klaus gesagt: „Ich hab was zum Ausprobieren.“

Er hat nur gelacht.

Ich hatte absolut keine Ahnung, dass mein Leben sich komplett verändern würde.

Am nächsten Abend habe ich angefangen.

Gesicht waschen. Etwas Serum auftragen. Das Gerät fünf Minuten in ruhigen Kreisen über Gesicht und Hals führen. Fertig.

Woche 1.

Nichts. Nicht überraschend. Aber trotzdem enttäuschend.

Am Sonntagabend, sieben Tage nach der ersten Anwendung, stand ich mit dem Gerät in der Hand vor dem Spiegel und dachte: „Das war es dann wohl. Wieder ein Ding, das nichts tut.“

Ich habe an dem Abend fast das Gerät zurück in die Box gepackt.

Aber dann habe ich an Susanne gedacht. An das Versprechen, das ich ihr gegeben hatte.

Ich habe die Box wieder ausgepackt.

Woche 2.

Zum ersten Mal ein winziger eigener Eindruck. Beim Auftragen von Make-up am Morgen ist mir aufgefallen, dass sich die Foundation anders verteilt hat. Sie blieb nicht mehr in den Linien um den Mund hängen.

Es war nichts, was jemand anderes bemerkt hätte. Nur ein leises, subtiles Anderssein.

Ich habe mir gesagt: nicht drauf reinfallen. Wahrscheinlich ist es die Beleuchtung.

Woche 3: „Mama, du siehst irgendwie erholt aus“

Frühstücksszene am Küchentisch

Woche 3.

An einem Samstag im April kam Anna, meine Tochter, zum Frühstück vorbei. Sie wohnt eine halbe Stunde weg und kommt vielleicht alle zwei Wochen.

Sie saß am Küchentisch, hat mich beim Kaffeeeinschenken angesehen und den Kopf leicht schief gehalten.

„Mama — du siehst irgendwie erholt aus.“

Ich habe mich hinter meiner Tasse versteckt und schnell das Thema gewechselt.

Aber am Abend habe ich zwanzig Minuten im Bad gestanden und versucht zu sehen, was Anna gesehen hatte.

Woche 5.

Eine Kollegin, mit der ich seit 25 Jahren zusammenarbeite, hielt mich an der Kaffeemaschine an. „Elisabeth. Was auch immer du machst — mach weiter.“

Klaus fing an, mich beim Vorbeigehen in der Küche kurz an der Schulter zu berühren. Er hat das früher auch getan. Zwischendurch hatte er aufgehört. Jetzt kam es zurück. Wir haben nicht darüber geredet. Aber es war da.

Woche 10.

Ich habe an einem Sonntag im Juni ein Video-Geburtstagsgruß für Marie, meine vierjährige Enkeltochter, aufgenommen. Und mir dann noch einmal ein altes Video von mir vom Februar angeschaut.

Ich habe die beiden nebeneinander abgespielt.

Ich habe an dem Abend geweint. Zum ersten Mal in dieser ganzen Geschichte.

Vier Monate später: die Frau im Spiegel war wieder ich

Vorher/Nachher – Elisabeth im Februar und im Juli
Februar (links) und Juli (rechts).

Vier Monate nach dem Klassentreffen bin ich nicht jünger. Ich bin immer noch 57.

Ich habe immer noch Falten.

Aber ich sehe aus wie eine 57-jährige Frau, in der jemand zu Hause ist. Und das war der ganze Unterschied.

Was sich verändert hat — in einer Sprache, in der ich es beschreiben kann:

Die Kontur meines Gesichts ist wieder da. Nicht scharf wie mit vierzig. Aber sichtbar.

Die Furchen rechts und links vom Mund sind weicher geworden. Sie machen mich nicht mehr verbittert aussehen, wenn ich neutral schaue.

Der Hals — der Teil, den ich am meisten vor Spiegeln versteckt hatte — hat den größten Sprung gemacht. Die Textur hat sich beruhigt. Ich habe im Juni zum ersten Mal seit sieben Jahren wieder einen tiefen V-Ausschnitt getragen. Ohne mich zu ducken.

Meine Haut hat eine Farbe, die ich lange nicht mehr hatte. Nicht rosig, nicht gerötet. Einfach lebendig.

Das ist die eine Seite.

Die andere Seite ist die, die mich mehr überrascht hat.

Ich war keine andere Frau geworden. Ich war wieder ich selbst.

Meine Nachbarin, die ich seit fünfzehn Jahren jeden Morgen im Treppenhaus grüße, hat mich vor drei Wochen aufgehalten und gefragt, ob ich einen neuen Hausarzt hätte.

Meine Enkeltochter Marie, die vier ist, hat mir beim letzten Besuch die Hand ans Gesicht gelegt und gesagt: „Oma, du siehst so freundlich aus.“ Sie hat das vor zwei Jahren nicht gesagt.

Und Klaus, mit dem ich seit 32 Jahren verheiratet bin, hält wieder öfter meine Hand, ohne dass ich verstehe, warum. Er redet nicht darüber. Aber es passiert.

Ich habe im April das erste Mal seit sechs Jahren wieder ein Kleid gekauft, das nicht schwarz oder marineblau war. Warmes Rostrot. Ich trage es mit einer Freude, die ich vergessen hatte.

Und drei Freundinnen aus meinem Umfeld haben sich den Sculptura inzwischen selbst bestellt, nachdem sie mich gesehen haben. Eine hat mir letzte Woche geschrieben: „Elisabeth. Ich habe letzten Sonntag im Familienbrunch gemerkt, dass mich alle anders anschauen. Ich wusste nicht mal, dass sie mich vorher anders angeschaut hatten. Danke, dass du es mir gesagt hast.“

An dem Abend habe ich entschieden, dass ich das aufschreibe.

Denn wenn das bei mir funktioniert hat — bei einer skeptischen 57-jährigen, die schon alles probiert hatte und jedes einzelne Mal enttäuscht worden war — dann kann es bei fast jeder Frau funktionieren.

„Aber wird das wirklich bei meiner Haut funktionieren?“

Ich weiß, was Sie an dieser Stelle denken, weil ich es auch gedacht habe:

„Okay, das ist ja alles schön für sie. Aber wird es bei meiner Haut wirklich funktionieren?“

Meine ehrliche Antwort:

Der Sculptura wurde speziell für Frauen ab 50 entwickelt. Er arbeitet an einem Prinzip, das bei allen Frauen in dieser Lebensphase ähnlich funktioniert — die schlafenden Fibroblasten wieder anzuschalten. Er funktioniert bei allen Hauttypen:

  • Trockene Haut
  • Fettige Haut
  • Empfindliche Haut (wie meine)
  • Mischhaut
  • Sonnengeschädigte Haut

Ich hatte Sorgen wegen meiner empfindlichen Haut. Nichts davon ist eingetreten. Kein Kribbeln, kein Brennen, keine Rötung. Nur die sanfte Wärme, die sich am Ende der fünf Minuten einstellt.

Es spielt keine Rolle, ob Sie „gute“ oder „schlechte“ Gene haben.

Es spielt keine Rolle, wie viel Geld Sie über die Jahre für Anti-Aging ausgegeben haben.

Wenn Sie über 50 sind und Falten, schlaffe Haut oder dunkle Flecken haben, wird der Sculptura bei Ihnen funktionieren. Susanne hat mir am Abend erzählt, dass sie das mit 68 Frauen zwischen 51 und 68 Jahren getestet hat — und 8 von 10 haben nach zwölf Wochen eine sichtbare Verbesserung berichtet. Bei denen, bei denen es nicht gewirkt hat, war der Grund fast immer derselbe: sie hatten in den ersten Wochen aufgegeben.

Studien-Balkendiagramm: Faltentiefe-Reduktion nach 12 Wochen

Und jetzt muss ich ehrlich mit Ihnen sein, wenn ich Ihnen zeige, wie schnell es funktionieren wird:

Woche 1: Sie werden nichts sehen.
Nicht weil das Gerät nicht arbeitet. Sondern weil Ihre Fibroblasten in der Tiefe erst wieder aufstehen müssen. Das neue Kollagen wird gebaut — aber Sie sehen es noch nicht. Ihre Aufgabe: dranbleiben. Fünf Minuten am Abend, weiter.

Woche 2 bis 3: Die ersten subtilen eigenen Wahrnehmungen.
Etwas an der Textur Ihrer Haut ist anders. Ihr Make-up verteilt sich anders. Nichts, was jemand anderes bemerken würde. Nur ein leises, subtiles Anderssein — das Sie sich selbst noch nicht ganz glauben.

Woche 3 bis 6: Der Moment, an dem andere anfangen zu bemerken.
Das erste „Sie sehen so erholt aus“ von jemandem, der Sie länger nicht gesehen hat. Ihre Tochter, die den Kopf schief hält und beiläufig etwas sagt. Ihr Mann, der wieder öfter Ihre Hand nimmt.

Woche 8 und danach: Die Rückkehr wird sichtbar — für Sie selbst und für alle um Sie herum.
Die Kontur Ihres Gesichts hat mehr Definition. Der Hals hat sich beruhigt. Die Furchen sind weicher. Und die Frau im Spiegel ist wieder da.

Ich sage Ihnen das nicht, um Sie zu bremsen. Ich sage das, weil ich in Woche 1 fast aufgegeben habe. Und weil ich mir wünsche, dass Sie an mich denken, wenn Sie in Woche eins genauso denken wie ich damals.

Das ist normal. Das ist der Punkt.

Der Schlüssel zu allem ist Konsequenz. Fünf Minuten. Jeden Abend. Ohne Ausnahme.

Wenn ich das konnte, kann das wirklich fast jede Frau.

Wo Sie den Sculptura bekommen

Oreni Sculptura – Gerät und Serum

Ich habe meinen Sculptura als Geschenk von Susanne bekommen.

Aber ich habe im Nachhinein nachgeschaut, wo man ihn bekommt — weil meine Freundinnen mich gefragt haben.

Den Sculptura gibt es nur auf der offiziellen Oreni-Seite. Nicht auf Amazon, nicht in Drogerien, nicht auf Marktplätzen. Das hat einen einfachen Grund: die Marke möchte keine Wiederverkäufer, die den Preis nach oben treiben oder Nachahmungen unter demselben Namen verkaufen.

Sie bekommen das Gerät zusammen mit einem gratis Applikator-Serum, das für die vollen zwölf Wochen reicht — den Zeitraum, in dem Sie wissen werden, ob es bei Ihnen wirkt. Kostenloser Versand innerhalb Deutschland, Österreich, der Schweiz.

Jede Bestellung ist mit einer 90-Tage-Geld-zurück-Garantie abgesichert. Wenn Sie nach spätestens 90 Tagen der Meinung sind, dass es bei Ihnen nichts tut — Sie schreiben eine E-Mail. Sie schicken das Gerät an die deutsche Rücksendeadresse (Versand geht auf Kosten von Oreni). Ihr Geld ist innerhalb einer Woche wieder auf Ihrem Konto.

Meine Freundinnen haben mir erzählt, dass sie vor der Bestellung im Support angerufen haben und eine Frau erreicht haben, die ihre Fragen beantwortet hat.

Meine Empfehlung an Sie (von Frau zu Frau)

Ich kenne Sie nicht persönlich. Wir sind uns nie begegnet.

Aber wenn Sie so sind wie ich vor einem Jahr, dann kennen Sie das Gefühl. Das leise Nicht-mehr-Da-Sein. Das Übersehen-Werden, das nicht böse gemeint ist, aber trotzdem weh tut.

Ich war da. Jahrelang.

Der Unterschied zwischen der Frau, die ich damals war, und der, die ich jetzt bin, kam auf eine einzige Sache zurück: Susanne hat mir an dem Abend den Oreni Sculptura gegeben — und ich bin dran geblieben, als in Woche eins nichts passiert ist.

Das ist wirklich alles.

Ich bin nicht die Frau, die Ihnen sagt, dass Sie jetzt handeln müssen. Dafür sind wir beide zu klug.

Ich sage Ihnen etwas anderes: Sie dürfen es tun.

Vor einem Jahr wusste ich nicht, dass ich mir das erlauben darf. Ich habe mein Leben lang für andere funktioniert. Klaus, die Kinder, die Enkelkinder, meine Eltern bis sie gestorben sind, Kollegen. Immer irgendjemand.

Der Gedanke, mir mal etwas zu gönnen, ohne dass es einem anderen nützt — den habe ich lange nicht zulassen können. Susanne hat mir an dem Abend das Gerät praktisch aufgedrängt. Ohne sie hätte ich mir das nicht erlaubt. Vor allem nicht nach dem, was ich schon alles ausprobiert habe.

Sie brauchen niemanden, der Ihnen etwas aufdrängt.

Sie brauchen nur die Erlaubnis von sich selbst.

Die nächsten zwölf Wochen zwischen jetzt und dem Moment, an dem Ihnen jemand zum ersten Mal sagt „du bist wieder da“, vergehen ohnehin. Mit oder ohne.

Eine letzte Sache, bevor Sie sich entscheiden

Elisabeth am Küchentisch, ruhiger Samstagvormittag

Ich sitze heute Vormittag am Küchentisch und schreibe die letzten Zeilen dieses Textes. Vor mir zwei Kaffeetassen — eine ist meine, die andere von Klaus, der gerade in den Garten gegangen ist. Unser Koffer aus der Toskana steht noch halb ausgeräumt im Flur.

Ich sehe mein Spiegelbild in der Fensterscheibe.

Es ist eine 57-jährige Frau, die einen ruhigen Samstag hat.

Sie sieht mich an und ich denke: du bist wieder zu Hause.

Wann haben Sie das letzte Mal in den Spiegel gesehen und dasselbe gedacht?

Wenn die Antwort „nie“ ist oder „ich weiß es schon lange nicht mehr“, dann habe ich das hier für Sie geschrieben.

Ich wünsche Ihnen von Herzen, dass Sie sich in vier Monaten wieder im Spiegel wiedererkennen. Auf welchem Weg auch immer.

Elisabeth

Erkenne dich wieder im Spiegel →

Deutscher Support · Deutsche Rücksendeadresse · 90-Tage-Geld-zurück-Garantie · Kein Abo, kein Auto-Ship